Stolpersteine in der Tübinger Innenstadt

Mit den Stolpersteinen wird ein individuelles Gedenken ermöglicht an jene, die hier ihr Zuhause hatten, die aber unter dem NS-Terror ausgegrenzt, vertrieben und ermordet wurden. Das Leid, das ihnen zugefügt wurde, soll gewürdigt werden und ein Zeichen gegen Diskriminierung von Minderheiten gesetzt werden.

Die Tübinger Stolpersteine reihen sich ein in das europaweite Erinnerungsprojekt. Seit 2011 gibt es Stolpersteine in der Tübinger Südstadt. Am 10. Juli 2018 wurden auf Grund einer Initiative, deren Anliegen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) mit Nachdruck unterstützt wurde, an 8 Orten von Gunter Demnig weitere 29 Stolpersteine in der Tübinger Innenstadt verlegt. Dazu waren für drei Tage 23 Nachfahren der Tübinger Juden aus England, Frankreich, Israel und den USA angereist.

In einer Broschüre werden die Biographien der betroffenen jüdischer Mitbrürger gewürdigt.

Auf Wikipedia gibt es eine aktuelle Version der Biographien.