Gedenke und vergesse nicht!

 

Dietrich Bonhoeffers Hauptmotiv für seinen Weg in den Widerstand war die Judenverfolgung der Nazis. Auch seine theologischen Ansichten über das Judentum veränderten sich zum Positiven.

Dietrich Bonhoeffer

Unsere Gemeinde hat sich 1984 bewusst für Dietrich Bonhoeffer als Namenspatron entschieden. Sein Name ist für uns Ansporn und Verpflichtung. Deshalb hat der christlich-jüdische Dialog theologisch und in lebendiger Begegnung bei uns einen hohen Stellenwert.

Zu Dietrich Bonhoeffer...

Gründonnerstag, 9.4.2020 - 75.Todestag von Dietrich Bonhoeffer

Partnerschaft mit der Jüdischen Gemeinde in Petrosawodsk

An der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde wurde 1997 der Arbeitskreis 'Begegnung mit der jüdischen Gemeinde Petrosawodsk' gegründet,der den bereits zuvor bestehenden Beziehungen zwischen Tübinger Christen und der jüdischen Gemeinde in Petrosawodsk einen festen Rahmen verlieh. Er agiert im Rahmen der Städtepartnerschaft Tübingen-Petrosawodsk/Karelien und in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Tübingen (ACK).

Die Leitung des Arbeitskreises hat Dr. Michael Volkmann, der zum Gründungszeitpunkt Pfarrer an der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche war. Mehr...

Kirchlicher Gedenktag 9. November - "Erinnerung und Umkehr"

Auf die Initiative des Arbeitskreises „Begegnung mit der jüdischen Gemeinde Petrosawodsk" an der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde Tübingen wurde 2007 der 9. November als kirchlichen Gedenktag in Württemberg eingeführt. Die Mitglieder der Evangelischen Landessynode beschlossen auf ihrer Herbsttagung vom 23. bis 25.10.2007 mit über 90prozentiger Mehrheit, ab 2008 den 9. November als kirchlichen Gedenktag in Württemberg einzuführen. Zur Geschichte der Initiative...

Denkmal Synagogenplatz Tübingen

Von 1998 bis 2001 setzte sich die "Projektgruppe Denkmal Synagogenplatz" für die Realisierung einer künstlerischen Gesamtkonzeption bei der Neugestaltung des Tübinger Synagogenplatzes ein. Ein Denkmal für die vertriebenen und ermordeten Jüdinnen und Juden Tübingens entstand am Rand des ehemaligen Synagogengrundstücks in der Gartenstraße 33.

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Tübinger Stolperstein-Initiative

Am 10. Juli 2018 wurden auf Grund einer Initiative, deren Anliegen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) mit Nachdruck unterstützt wurde, an 8 Orten von Gunter Demnig weitere 29 Stolpersteine in der Tübinger Innenstadt verlegt. Dazu waren für drei Tage 23 Nachfahren der Tübinger Juden aus England, Frankreich, Israel und den USA angereist.

Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde unterstützt die Tübinger Stolperstein-Initiative.