Eine außergewöhnliche Fastenzeit

Liebe Menschen auf Waldhäuser Ost und liebe Gemeindeglieder der Bonhoeffergemeinde,
wegen der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus hat die Bundesregierung zur Zeit festgesetzt, dass keine Gottesdienste stattfinden dürfen, d.h. auch keine Taizé-Abendgottesdienste.

Dennoch nennen wir an dieser Stelle die Sonntage, die Themen und Bibelstellen. Die Glocken werden läuten, als Zeichen für unsere bleibende Verbundenheit miteinander in Gebet und Fürbitte, in Gedenken an Leid und Feiern der Auferstehung, auch wenn wir nicht gemeinsam feiern können.


...mit Rücksicht auf und zum Schutz von besonders Gefährdeten verzichten wir in diesen Wochen auf vieles, vor allem auf Kontakte, um gemeinsam die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Wir verzichten auf Kontakte, aber wir bleiben miteinander verbunden:

  • durch nachbarschaftliche Hilfe beim Einkaufen. Bitte unterstützen Sie sich gegenseitig in den Wohnhäusern. Wir regen an, das es in jedem Treppenhaus einen Aushang gibt, der Hilfesuchende und die, die gerne helfen, zusammenbringt (download siehe rechts).
  • durch nachbarschaftliche Telefonate: Wenn Sie wissen, dass jemand in Ihrer Nähe alleine lebt, besonders Ältere, rufen Sie an und fragen, ob Hilfe nötig ist.

Wir verzichten auf gemeinsame Gottesdienste, aber wir bleiben als Gemeinde miteinander verbunden:

  • dadurch, dass wir füreinander beten,
  • dadurch, dass jeden Sonntag um 11 Uhr und jeden Mittwoch um 19 Uhr die Glocken läuten und uns daran erinnern, dass wir von Gott begleitet gemeinsam und für andere unterwegs sind,
  • durch Texte für „Andachten für Zuhause“ für jeden Sonntag (siehe rechts).

Vielleicht können wir diesem verordneten Fasten auch etwas Gutes abgewinnen. Vielleicht merken wir wieder, was wesentlich ist, vielleicht erholt sich die Natur, vielleicht werden wir wieder dankbarer.

Alle Dinge können uns zum Besten dienen!

So schreibt Paulus in Römer 8,28. Seien Sie behütet!

Pfarrerin Angelika Volkmann