Herzlich willkommen in Tübingen!
Juni: Zum Stadtfest reist eine offizielle Delegation der Universitätsstadt
Tübingen, an der Spitze Oberbürgermeister Boris Palmer, nach Petrosawodsk. OB
Palmer löst sein ein Jahr zuvor beim Besuch unserer jüdischen Freunde im
Tübinger Rathaus gegebenes Versprechen ein und besucht mit seinen
Begleiterinnen und Begleitern die Synagoge von Petrosawodsk.


Juli: Acht Mitglieder der Arbeitskreises reisen zu den Feierlichkeiten zum
zehnjährigen Bestehen der jüdischen Gemeinde nach Petrosawodsk (Lore Auer,
Stephan Glaser, Ottmar und Rosie Maier, Dr. Kurt und Ulrike Elstner-Sütterlin,
Michael Volkmann und Dankwart-Paul Zeller). Sie überbringen Grüße, unter
anderem von Oberbürgermeisterin Russ-Scherer und von Prof. Dr. Hans Küng von
der Stiftung Weltethos, und Spenden aus Tübingen, insbesondere für den
geplanten Synagogen-Neubau.
Am 24.7.2006 findet im Rathaus von Petrosawodsk die konstituierende Sitzung des
"Interreligiösen Runden Tisches" von Karelien statt, den die jüdische Gemeinde
initiiert hat. Die jüdischen, christlichen und muslimischen Teilnehmer des
Runden Tisches bekräftigen ihren Willen zu kontinuierlichem Austausch und zur
Zusammenarbeit.

Februar: Der "Denkendorf Kreis für christlich-jüdische Begegnung e. V.", der
unsere Begegnungen regelmäßig unterstützt, organisiert und finanziert eine
weitere Toralernwoche in Petrosawodsk über Purim. Die Begegnungen werden nach
Möglichkeit in jährlichem Rhythmus fortgesetzt. Das geplante Neubauprojekt
einer Synagoge für Petrosawodsk begleiten wir mit Sympathie und, wo möglich,
auch praktischer Unterstützung. Medikamentensendungen sind auf Grund der
russischen Zollvorschriften zurzeit nicht möglich.








